Bioweine Riegel Weinimport 2025

58235.22 · Riesling WACHENHEIMER GOLDBÄCHEL PC QW 2022 6 x 0,75l 38,50 W v e Vol% 12,5 · RZ 3,6g/l · S 5,9g/l Im Vergleich zum RECHBÄCHEL ist der Wein schon viel zugänglicher. Die mineralischen Noten wie Feuerstein und Meersalz werden von angenehmen Fruchtnoten nach Marille, Aprikose und Orangenschale begleitet. Dazu gesellt sich noch ein feiner Blütenduft. Ein insgesamt sehr konzentrierter und geradliniger Wein mit einem langen Spannungsbogen. Trotz der frühen Zugänglichkeit werden ein paar Jahre Flaschenreife das Genusserlebnis noch intensivieren. P94/100 Punkte Suckling, 92/100 Punkte VINUM 2024 58235.23 · Riesling WACHENHEIMER GOLDBÄCHEL PC QW 2023 6 x 0,75l 39,00 W v e Faszinierende in der Nase mit feinem Duft von Zitronenschale, Feuerstein, getrocknetem Estragon und Jasmin. Im Vergleich zum RECHBÄCHEL schon offener, aber nicht weniger spannend. Die Struktur ist kompakt und fein nuanciert. Reife Birnenfrüchte, Weinbergspfirsich und ein Hauch von Mango. Langer, salziger, aber sanfter Abgang mit eher dezenten und feinen Säurestruktur. UNGEHEUER GC An Wortspielen und historischen Persönlichkeiten mangelt es im Zusammenhang mit dieser berühmten Lage aus Forst wahrlich nicht. Fangen wir mit dem unvermeidlichen Fürst Otto von Bismarck an. Der Deutsche Reichskanzler machte mit seinem geflügelten „Dieses Ungeheuer schmeckt mir ungeheuer“ die Lage weltberühmt. Dabei war sie schon von den königlich-bayrischen Steuerbehörden (die Pfalz war damals ein Teil Bayerns) bei ihrer Bodenklassifikation von 1828 als Spitzenlage eingestuft worden. Ein Bonmot nicht ohne eine gewisse politische Brisanz, schließlich waren sich Bayern und Preußen meist spinnefeind und Bismarck auch jahrzehntelang Preußischer Ministerpräsident. Gut 35 Hektar umfasst die VDP.GROSSE LAGE UNGEHEUER heute, wobei auch hier Bürklin konsequent die weingutsinterne Klassifikation GC in den Vordergrund stellt. So ziemlich alles, was Rang und Namen unter der Winzerschaft an der Mittelhaardt hat, ist hier vertreten, Dr. Bürklin-Wolf mit etwa 0,9 ha im historisch wertvollsten Teil. Unabhängig vom Winzer steht hier immer und ausschließlich Riesling. Die Reben stehen oberhalb der Gemeinde Forst am Fuße des Haardtrands in einer Höhe von 125-180 m. Mit bis zu 30 Prozent Hangneigung gehört die Lage schon zu den steileren Weinbergen in der Pfalz. Im Boden findet sich eine sehr vielfältige Mischung aus verwittertem Buntsandstein mit Ton- und Kalkanteilen sowie in kleinen Teilen auch vulkanischer Basalt (siehe dazu Pechstein und Idig). Diese Mischung sorgt einerseits für eine sehr gute Wasserhaltefähigkeit, andererseits speichern gerade Basalt und Buntsandstein die Wärme der Sonneneinstrahlung besonders gut. Die Weine gelten als die üppigsten, pfälzisch-barocksten unter den Forster Top-Lagen. 58245.23 · Riesling UNGEHEUER GC QW 2023 Holzkiste 6 x 0,75l 110,00 WQv e Vol% 12,7 · RZ 0,5g/l · S 5,4g/l Die Reben der Lage UNGEHEUER sind etwa 40 Jahre alt und wachsen auf dunklem Basalt, was zu einer einzigartigen Aromentiefe und filigranen Struktur führt. Die Große Lage verbindet die Fruchtigkeit der Deidesheimer Weine mit der rauchigen, mineralischen Note der Forster Lagen. In der Nase zeigt der Riesling eine komplexe Mischung rauchiger und nussiger Noten sowie gelbe Früchte wie Mango und Passionsfrucht. Am Gaumen Salzigkeit, exotische Früchte und eine beeindruckend frische Säure. Langer Nachhall voll Kraft und Komplexität. Verfügbar ab April 2025. P98/100 Punkte Suckling, 94-96 Punkte Vinous by Antonio Galloni PECHSTEIN GC Pechschwarzes Gold. Wenn man vom PECHSTEIN spricht, sollte man zuerst beim 355 m hohen Pechsteinkopf anfangen, einem ehemaligen Vulkan oberhalb von Forst. Heute ein sehr idyllisches Wanderziel, wurde hier bis Ende der 1970er-Jahre in zwei Steinbrüchen Basalt abgebaut. Damit wurden nicht nur die Straßen der Umgebung gepflastert, sondern auch in etlichen Weinbergen an der Mittelhaardt im 19. Jahrhundert die Böden 'verbessert'. Doch im PECHSTEIN findet sich im Gegensatz z.B. zum IDIG auch wirklich Basalt, der schon in Urzeiten über die Lage verteilt wurde und nicht erst seit Zeiten das Bergtagebaus. Zudem durchziehen mehrere Basaltadern den Untergrund. Aber auch wenn der Basalt den Weinberg über die Grenzen der Region bekannt gemacht hat, so finden sich ebenfalls roter verwitterter Buntsandstein und sandiger Lehm sowie Ton im Boden. Letztere sorgen für eine gute Wasserhaltefähigkeit, während der Basalt die für PECHSTEIN typische Mischung aus Salzigkeit und rauchiger Mineralität in die Weine bringt. Rund 20 verschiedene Winzer haben Parzellen in der insgesamt 17 ha großen Lage, darunter einige Genossenschaftsmitglieder, aber auch sieben VDP-Winzer, wobei manche Weinkritiker Dr. Bürklin-Wolf als 'Primus inter pares' unter den Pechstein-Winzern sehen. Bemerkenswert ist auch, dass die Weinberge mehrheitlich biologisch bewirtschaftet werden, trotz der heterogenen Besitzverhältnisse. Die verfügbaren Mengen bei den Großen Gewächsen von Bürklin-Wolf waren schon immer streng limitiert. Seit einigen Jahren hat sich der Betrieb als einer von immer mehr VDP-Weingütern auch dafür entschieden, seinen Großen Gewächsen mindestens zwei Jahre Reife im Keller zu gönnen, bevor sie in den Verkauf kommen, also ein Jahr länger, als es der Verband fordert. Und das ist auch gut so, gerade beim PECHSTEIN reden wir eher von Jahrzehnten beim Entwicklungshorizont. 58240.23 · Riesling PECHSTEIN GC QW 2023 Holzkiste 6 x 0,75l 150,00 O WQv e Vol% 12,7 · RZ 0,7g/l · S 5,7g/l Der Jahrgang 2023 gehört sicher zu den spannendsten der letzten Jahre. Nachdem es im Winter 2022/2023 endlich mal wieder ordentlich Niederschlag gab, füllten sich die Speicher im Weinberg. Im warmen, sonnigen Frühjahr konnten die Trauben dann richtig durchstarten. Wie so oft in den letzten Jahren schloss sich ein sehr trockener Sommer an. Ungewöhnlich war der verregnete August, dem rechtzeitig vor der Lese wieder eine warme, trockene Phase folgte. Dem Wein hat diese wilde Witterungsmischung spürbar gutgetan. Der Pechstein ist noch sehr jung, er ist einer der ein Weißwein, dem Dekantieren guttut. Ein echter Rohdiamant! Die Nase ist bereits gewaltig: mineralisch geprägt durch Schiefer, Graphit und Feuerstein, dazu Anklänge von Apfel, Quitte, Limone und nussige Noten. Die Luft bringt viele Facetten zum Schwingen. Am Gaumen zeigt er viel Zug, Kraft und Tiefe. Ein pures, komplexes Pfälzer Riesling Monument! P99/100 Punkte Suckling, 97/100 Punkte Meininigers Sommelier, 96/100 Punkte Falstaff DEUTSCHLAND Art. Nr. · Bezeichnung / Beschreibung VPE/Liter UVP Fl./€ S·260

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