Bioweine Riegel Weinimport 2025

15941 · Crozes Hermitage AOP 2022 6 x 0,75l 32,00 O RQF Vol% 13,4 · RZ 0,0g/l · S 5,0g/l Zusammen mit dem Saint-Joseph jedes Jahr wieder einer der Favoriten unter den Rotweinen aus dem südlichen Frankreich, wobei Südfrankreich hier ja nördliche Rhône bedeutet. Kalter Zigarrenrauch, dunkler Tabak, Süßholz, getrocknete Blätter und Oliven-Tapenade schon in der Nase. Sehr duftig, mit weiterer Belüftung kommen noch reife süßliche Pflaumen und Eukalyptusnoten dazu. Im Mund sehr gradlinig, dabei dennoch auch cremig, ohne breit zu werden. Salmiak, Weihrauch, viel ätherische Noten. Hintergründige Mineralik und eine ungemein elegante, tänzelnde Säurestruktur tragen den Wein. Sehr lang und dabei sehr animierend. Wie gesagt, ein Lieblingswein. 15941.23 · Crozes Hermitage AOP 2023 6 x 0,75l 32,00 O R F Verfügbar ab Herbst 2025 Gigondas AOP Der Châteauneuf-du-Pape des kleinen Mannes sagen die Franzosen: Dieses fast schon 100 Jahre alte Klischee hängt den Weinen aus Gigondas immer noch nach. Und natürlich hat es auch etwas Wahres. Ähnlichkeiten hinsichtlich Klima, Böden, Rebsorten und Aromatik sind nicht von der Hand zu weisen, bei im Durchschnitt immer noch deutlich attraktiveren Preisen. Aber Gigondas ist viel mehr als nur der kleine Bruder – ein eigenständiger Cru der südlichen Rhône. Das gilt umso mehr, wenn ein Ausnahmewinzer wie Michel Tardieu bei seinen Vieilles Vignes auf alte Rebstöcke aus den besten Lagen der Appellation zurückgreifen kann. Die Trauben stammen von im Schnitt 60-jährigen Rebanlagen aus bekannten, meist höher gelegenen Lagen oder Lieux-dits der Appellation wie z.B. La Boussière, Les Garrigues oder Les Dentelles. Grenache dominiert mit 80 % die Cuvée, ergänzt von kleineren Teilen Mourvèdre und Syrah. Die Kellerarbeit bei Laurent-Tardieu ist traditionell und auf das Wesentliche konzentriert. Nur ein Drittel der Trauben wird vor der Gärung entrappt, diese erfolgt immer spontan und in den typischen offenen Holzgärständern der Region. Danach ruhen die Weine in Allier- und Tronçais-Barriques aus Zweit- bzw. Drittbelegung. Den finalen Schliff erfahren sie in großen Fuder-Fässern, bevor sie ohne Schönung und Filtration auf die Flasche kommen. Die Gigondas aus alten Reben von Michel Tardieu sind Weine von großer Kraft und Eleganz, dicht, mit viel reifer Frucht, in der Jugend betörend mit ihren typischen GarrigueKräutern in der Nase und sie haben ein fantastisches Lagerpotenzial. Ein Archetyp mediterranen Weins. 15946.20 · Gigondas AOP VIEILLES VIGNES 2020 6 x 0,75l 38,00 RQv F e Vol% 14,9 · RZ 0,5g/l · S 5,5g/l Nach viel Regen im Frühjahr folgte ein trockener Sommer, der wohl zur Regel an der Rhône werden wird. Die alten Rebstöcke des VIEILLES VIGNES erweisen sich einmal mehr als Schlüssel zum Erfolg. In Verbindung mit akribischer Arbeit im Weinberg bis hin zur Lese konnte ein sehr guter Jahrgang eingebracht werden. Der hohe Anteil an Grenache sorgt für reife Tannine. In der Nase prägen Kräuter der Garrigue das intensive Aroma, gepaart mit ätherischen Anflügen von Kampfer und Menthol. Am Gaumen dicht, fleischig und bereits sehr saftig. Pflaume ist die dominierende Frucht. Im Moment kraftvoll und muskulös, wird er mit zunehmender Reife immer mehr Komplexität und Finesse entwickeln. P93/100 Punkte Decanter 15946.21 · Gigondas AOP VIEILLES VIGNES 2021 6 x 0,75l 41,00 RQF e Vol% 14,9 · RZ 0,0g/l · S 4,9g/l Nach einer ganzen Reihe eigentlich viel zu trockener Jahrgänge an der südlichen Rhône, in denen die tiefwurzelnden alten Reben essenziell für die Produktion herausragender Weine waren, war 2021 dann doch ganz anders. Ein klassischer Jahrgang, der viele gestandene Winzer an die Weinlesen in den 1990er Jahren erinnerte, so spät setzte diesmal die physiologische Reife der Trauben ein. Hochfarben, purpur im Glas, in der Nase verführerisch floral, mit viel roter Frucht nach Himbeeren. Am Gaumen Pflaumen, Schwarzkirschen und Feigen. Butterweiches Tannin schon im jugendlichen Stadium, süßlich-herbe Gewürze wie Piment, Gewürznelken und Lakritz ergänzen die massive Fruchtigkeit dieses klassischen Gigondas. Châteauneuf-du-Pape AOP Ein Wein, der mit Geschichte schon fast überfrachtet ist. Sein Ursprung ist legendär und auf das Engste mit der römisch-katholischen Kirche und deren inneren Konflikten im Mittelalter verbunden. Über ein Jahrhundert zog sich der Streit zwischen Rom und Avignon, und damit zwischen Italien und Frankreich, um den Anspruch auf den Papstthron. Von 1309 bis 1377 war das südfranzösische Avignon Sitz der Päpste und in der Zeit von 1378 bis 1408 zweier Gegenpäpste. Erst das Konzil von Konstanz konnte das große Abendländische Schisma beenden. Der aus Cahors stammende Papst Johannes XXII. war einer dieser avignonesischen Päpste (in Umberto Ecos 'Name der Rose' nachzulesen). Während seiner Amtszeit ließ er sich in der Gemeinde Calcernier seine neue Sommerresidenz, sein neues Schloss (Châteauneuf) bauen. In den Ort nördlich von Avignon, der heute schlicht Châteauneuf-du-Pape heißt, ließ er Winzer aus seiner Heimat kommen und förderte den lokalen Weinbau nach Kräften. Der Vin d’Avignon, der Vorgänger des Châteauneuf-du-Pape, war geboren. Der heutige Name bürgerte sich erst im 19. Jahrhundert ein. Die zwei gekreuzten Schlüssel Petri und die Tiara des Papstes erinnern auf jeder Flasche an diese Vergangenheit. Die Böden in Châteauneuf-du-Pape und den umliegenden Gemeinden am linken Rhôneufer sind von rotem, sandigem Lehm geprägt, vermischt mit den charakteristischen Kieselsteinen. Diese 'Galets' speichern die Tageswärme und geben sie nachts an die Reben wieder ab. Mangelnde Wärme ist aber sicher kein Problem des Anbaugebietes: Das Klima ist heiß und trocken, der starke Mistral sorgt für schnelle Abtrocknung der Reben nach Regenfällen. Vielleicht auch aufgrund der langen Geschichte ist die Cuvée komplex und lässt bis zu 13 Rebsorten zu, wenn das heute in der Praxis auch selten der Fall ist. Grenache dominiert immer, aber auch Mourvèdre, Cinsault, Counoise oder Syrah, um nur einige zu nennen, sind zugelassen. Daneben können in kleinen Teilen auch weiße Rebsorten Eingang in den roten Châteauneuf finden. Dass das heute rund 3.200 Hektar umfassende Weinbaugebiet eine wichtige Rolle bei der Etablierung des französischen Herkunftssystems spielte, wird manchmal vergessen: 1936 war es eine der ersten AOC. Die Durchschnittserträge der Reben sind notorisch niedrig, die Alkoholgradationen hoch bis sehr hoch und die legendären Weine aus Châteauneuf-du-Pape gehörten schon immer zu den lagerfähigsten Weinen des Landes. Die Weißweine sind weit weniger bekannt, aber sie verdienen die gleiche Aufmerksamkeit wie die Rotweine. In Sachen Komplexität und Tiefgang sind sie durchaus vergleichbar mit großen weißen Burgundern wie Montrachet oder Meursault. Wie beim Rotwein tragen auch hier viele Rebsorten wie Grenache Blanc, Roussanne, Clairette und andere zum großen Ganzen bei. FRANKREICH Art. Nr. · Bezeichnung / Beschreibung VPE/Liter UVP Fl./€ S·79

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