Riegel Bioweine Handverlesen

Crozes Hermitage AOP 2022 · 15941 UVP: 32,00 € / 0,75l Flasche Zusammen mit dem Saint-Joseph jedes Jahr wieder einer der Favoriten unter den Rotweinen aus dem südlichen Frankreich, wobei Südfrankreich hier ja nördliche Rhône bedeutet. Kalter Zigarrenrauch, dunkler Tabak, Süßholz, getrocknete Blätter und Oliven-Tapenade schon in der Nase. Sehr duftig, mit weiterer Belüftung kommen noch reife süßliche Pflaumen und Eukalyptusnoten dazu. Im Mund sehr gradlinig, dabei dennoch auch cremig, ohne breit zu werden. Salmiak, Weihrauch, viel ätherische Noten. Hintergründige Mineralik und eine ungemein elegante, tänzelnde Säurestruktur tragen den Wein. Sehr lang und dabei sehr animierend. Wie gesagt, ein Lieblingswein. Vol% 13,4 · RZ 0,0g/l · S 5,0g/l Crozes Hermitage AOP 2023 · 15941.23 UVP: 32,00 € / 0,75l Flasche Verfügbar ab Oktober 2025. RASTEAU AOP Das kleine Weinörtchen Rasteau im Département Vaucluse war über Jahrhunderte vor allem für Süßwein, den Vin Doux Naturel bekannt. Der ist heute etwas in Vergessenheit geraten und Grenache Noir, die Hauptrebsorte der gut 1.000 ha umfassenden Appellation, wird heute mehrheitlich zu Rotwein, zu Rasteau AOP, ausgebaut. Bereits Ende der 1930er Jahre, also der Gründerzeit vieler AOC-Gebiete in Frankreich, wurde die Region Teil der mehreren Départements umspannenden Côtes du Rhône AOC. Die Weißweine und Rosés von Rasteau gehören immer noch dazu, doch für die Rotweine hat man 2010 dann die eigene Appellation Rasteau Rouge AOP aus der Taufe gehoben. Die Weinberge liegen am Fuße des Montagne de Ventabren, einer hügligen Landschaft mit einer beachtlichen Vielfalt an Bodentypen: Kieselgestein, gräulicher Kalkstein, Mergel sowie blauer, gelber und rötlicher Ton sind hier dokumentiert. Vor allem die besten Lagen sind gut vor dem Mistral abgeschirmt, der zwar regelmäßig für eine willkommene Abkühlung des mediterranen Klimas sorgt, aber mit seinen hohen Geschwindigkeiten immer auch eine Gefahr für die Rebstöcke darstellt. Grenache Noir dominiert und muss mindestens 50 % der lokalen Cuvée ausmachen; daneben sind Mourvèdre und Syrah sowie maximal 20 % einheimische, weiße Sorten erlaubt. Michel Tardieus Rasteau, den er in Zusammenarbeit mit wenigen Vertragswinzern im Ort vinifiziert, besteht zu 70 % aus Grenache Noir; Mourvèdre und Syrah machen den Rest aus. Deren Vieilles Vignes sind bei den Grenache-Stöcken 80 Jahre alt bzw. 40 Jahre bei Mourvèdre und Syrah. Sieht man vom unwesentlich günstigeren Côtes du Rhône Rouge mal ab, ist der Rasteau der Einstieg in die Rotweinwelt der südlichen Rhône bei Laurent - Tardieu. Ein Wein, der mit jedem Jahrgang zuverlässig das Kunststück schafft, eine enorme Trinkigkeit mit Terroir und Tiefgang zu kombinieren. Sehr viel Rhône für vergleichsweise wenig Geld! Rasteau AOP VIEILLES VIGNES 2021 · 15944.21 UVP: 27,00 € / 0,75l Flasche Leuchtender Purpur im Glas, floral, verspielt in der Nase, zart, rotfruchtig mit viel Himbeere. Erst im zweiten Moment dann reife dunkle Frucht, dazu dunkle Schokolade, Pumpernickel und Grafit. Erstaunlich frische Säure, die dem Rasteau eine gewisse Kühle verleiht. Sehr sahnig am Gaumen, die Tannine sind eine Spur weniger geschliffen als beim Gigondas aus dem gleichen Jahrgang, was dem Wein aber durchaus Grip verleiht und ihn nicht zu mächtig wirken lässt. Ungemein trinkig und animierend, vor allem durch die Säurestruktur, die man in den Jahren zuvor manchmal vergebens gesucht hatte. Vol% 14,5 · RZ 0,0g/l · S 4,8g/l Rasteau AOP VIEILLES VIGNES 2023 · 15944.23 UVP: 27,00 € / 0,75l Flasche Verfügbar ab Oktober 2025. 29 MAISON TARDIEU – LAURENT

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