PECHSTEIN GC Pechschwarzes Gold. Wenn man vom PECHSTEIN spricht, sollte man zuerst beim 355 m hohen Pechsteinkopf anfangen, einem ehemaligen Vulkan oberhalb von Forst. Heute ein sehr idyllisches Wanderziel, wurde hier bis Ende der 1970er Jahre in zwei Steinbrüchen Basalt abgebaut. Damit wurden nicht nur die Straßen der Umgebung gepflastert, sondern auch in etlichen Weinbergen an der Mittelhaardt im 19. Jahrhundert die Böden ‚verbessert‘. Doch im PECHSTEIN findet sich im Gegensatz z.B. zum IDIG auch wirklich Basalt, der schon in Urzeiten über die Lage verteilt wurde und nicht erst seit Zeiten das Bergtagebaus. Zudem durchziehen mehrere Basaltadern den Untergrund. Aber auch wenn der Basalt den Weinberg über die Grenzen der Region bekannt gemacht hat, so finden sich ebenfalls roter verwitterter Buntsandstein und sandiger Lehm sowie Ton im Boden. Letztere sorgen für eine gute Wasserhaltefähigkeit, während der Basalt die für PECHSTEIN typische Mischung aus Salzigkeit und rauchiger Mineralität in die Weine bringt. Rund 20 verschiedene Winzer haben Parzellen in der insgesamt 17 ha großen Lage, darunter einige Genossenschaftsmitglieder, aber auch sieben VDP-Winzer, wobei manche Weinkritiker Dr. Bürklin-Wolf als ‚Primus inter pares‘ unter den Pechstein-Winzern sehen. Bemerkenswert ist auch, dass die Weinberge mehrheitlich biologisch bewirtschaftet werden, trotz der heterogenen Besitzverhältnisse. Die verfügbaren Mengen bei den Großen Gewächsen von Bürklin-Wolf waren schon immer streng limitiert. Aufgrund von Problemen mit der Rebkrankheit Esca musste Bürklin-Wolf in der Vergangenheit teilweise ganze Parzellen neu bepflanzen, was die Lage noch verschärft hat. Seit einigen Jahren hat sich der Betrieb als einer von immer mehr VDP-Weingütern auch dafür entschieden, seinen Großen Gewächsen mindestens zwei Jahre Reife im Keller zu gönnen, bevor sie in den Verkauf kommen, also ein Jahr länger, als es der Verband fordert. Und das ist auch gut so, gerade beim PECHSTEIN reden wir eher von Jahrzehnten beim Entwicklungshorizont. Riesling PECHSTEIN GC QW 2023 Holzkiste · 58240.23 UVP: 150,00 € / 0,75l Flasche Der Jahrgang 2023 gehört sicher zu den spannendsten der letzten Jahre. Nachdem es im Winter 2022/2023 endlich wieder ordentlich Niederschlag gab, füllten sich die Speicher im Weinberg. Im warmen, sonnigen Frühjahr konnten die Trauben dann richtig durchstarten. Wie so oft in den letzten Jahren schloss sich ein sehr trockener Sommer an. Ungewöhnlich war der verregnete August, dem rechtzeitig vor der Lese wieder eine warme, trockene Phase folgte. Dem Wein hat diese wilde Witterungsmischung spürbar gutgetan. Der Pechstein ist noch sehr jung, ein Weißwein, dem Dekantieren guttut. Ein echter Rohdiamant! Die Nase ist bereits gewaltig: mineralisch geprägt durch Schiefer, Graphit und Feuerstein, dazu Anklänge von Apfel, Quitte, Limone und nussige Noten. Die Luft bringt viele Facetten zum Schwingen. Am Gaumen zeigt er viel Zug, Kraft und Tiefe. Ein pures, komplexes Pfälzer Riesling Monument! Vol% 12,7 · RZ 0,7g/l · S 5,7g/l P 99/100 Punkte Suckling, 97/100 Punkte Meininigers Sommelier, 96/100 Punkte Falstaff, 98/100 Punkte VINUM 2025 Riesling PECHSTEIN GC QW 2024 Holzkiste · 58240.24 UVP: 150,00 € / 0,75l Flasche Verfügbar ab April 2026. Riesling PECHSTEIN GC QW 2023 Holzkiste · 58240.23 Fragen Sie auch nach Großformaten oder gereiften Jahrgängen Auf Anfrage auch Weine aus weiteren GCs-Lagen von Bürklin-Wolf 241 WEINGUT DR. BÜRKLIN-WOLF
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